NRW und Bund unterzeichnen Gute-KiTa-Vertrag über rund 1,2 Milliarden Euro

Ab dem kommenden Kindergartenjahr werden jährlich zusätzlich fast eine Milliarde Euro allein in die Qualität der Kitas fließen. Für einen Zeitraum von vier Jahren unterstützt der Bund mit dem Gute-KiTa-Gesetz dabei das Land mit rund 1,2 Milliarden Euro.

Die Mittel des „Gute-KiTa-Gesetzes“ fließen vor allem in folgende Handlungsfelder:

  • Qualifizierte Fachkräfte:
    Träger, die in ihren Kindertageseinrichtungen Erzieherinnen und Erzieher praxisintegriert ausbilden, bekommen einen Zuschuss von 8.000 Euro im ersten Ausbildungsjahr und 4.000 Euro im zweiten und dritten Ausbildungsjahr.
    Der jährliche Zuschuss für die Fortbildung von Fachkräften wird in Nordrhein-Westfalen von 5 Millionen Euro auf 10 Millionen Euro verdoppelt. 
  • Starke Kitaleitung:
    Im Kindergartenjahr 2019/20 wird die Finanzierung von Leitungsstunden in einem Umfang von insgesamt rund 107 Mio. Euro ermöglicht.
  • Sprachliche Bildung:
    Die Zuschüsse zur Sprachförderung und für die Förderung von plusKITAs werden zusammengefasst von 70 Mio. Euro auf 100 Mio. Euro erhöht.
  • Starke Kindertagespflege:
    Die Pauschalen des Landes Nordrhein-Westfalen für jedes in der Kindertagespflege betreute Kind werden zu Beginn des Kindergartenjahres 2020/21 um rund 30 Prozent erhöht. Außerdem soll die Qualifizierung der Kindertagespflegepersonen verbessert werden.
  • Vielfältige pädagogische Arbeit:
    Um die Familienzentren qualitativ weiterzuentwickeln, wird für jedes Familienzentrum der jährliche Zuschuss an das Jugendamt auf 20.000 Euro erhöht.
  • Weniger Gebühren:
    Zusätzlich zum beitragsfreien letzten Kindergartenjahr vor der Einschulung wird ab dem Kindergartenjahr 2020/21 auch das vorletzte Jahr beitragsfrei sein.
  • Bedarfsgerechte Angebote:
    Das Land Nordrhein-Westfalen stellt  zusätzliche Mittel für mehr Flexibilität und für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf zur Verfügung, beispielsweise für Randzeitenbetreuung oder ergänzende Kindertagespflege. Daran beteiligen sich auch die Kommunen. Sie kennen die Bedarfe vor Ort und entscheiden über den Einsatz der Mittel. (Die Mittel kommen zunächst aufwachsend bis 2022 aus dem Gute-KiTa-Gesetz und von den Kommunen.) 

 

 

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Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung

Wichtiger Schritt auf dem Weg zum Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter:

Das Bundeskabinett beschließt Errichtung eines Sondervermögens zum Ausbau der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder. Damit unterstützt der Bund in dieser Legislaturperiode die Länder mit 2 Milliarden Euro beim Ausbau der kommunalen Bildungsinfrastruktur für die Ganztagsbetreuung.

 

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Filme über das Trösten und Beruhigen

Die beiden Filme „Wenn Babys schreien: Über das Trösten und Beruhigen“ und „Niemals schütteln! Wenn Babys nicht aufhören zu schreien“ stehen auf der Internetseite www.fruehehilfen.de jetzt auch zum Herunterladen zur Verfügung. Fachkräfte der Frühen Hilfen können sie somit für die Arbeit mit Familien noch besser nutzen. Der Download ist mit wenigen Mausklicks möglich.

 

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Einheitliche Qualitätskriterien für den Ganztag im Grundschulalter

In sechs Jahren soll jedes Kind im Grundschulalter einen Platz an einer Ganztagsschule haben können − denn dann tritt der 2018 beschlossene Rechtsanspruch in Kraft. Damit stellt sich die Frage nach der konkreten Ausgestaltung: Was sollten Grundschulen als Ganztagsschulen beachten? Prof. Dr. Michael Wrase hat im Auftrag der Stiftung Mercator ein Rechtsgutachten zu dem Thema erstellt: „Einheitliche Qualitätskriterien für den Ganztag im Grundschulalter. Möglichkeiten der bundesrechtlichen Umsetzung.“

Lesen Sie hier das gesamte Dokument.

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Vom Acker in den Mund!

GenussbotschafterInnen der Sarah Wiener Stiftung verfolgen bei  Bauernhoffahrten mit Ihrer Grundschulklasse, Kita‐ oder Hortgruppe den Weg unserer Lebensmittel vom Acker in den Mund.

Pädagogische Fach‐ und Lehrkräfte, die bereits GenussbotschafterInnen der Sarah Wiener Stiftung sind, können hier ihre Gruppe von 20 bis 30 Kindern direkt und kostenfrei  anmelden.

Zur Vor- und Nachbereitung der Bauernhoffahrt steht ein interaktives Lernmodul online zur Verfügung, das eine Einführung in das Thema ökologische Landwirtschaft beinhaltet und konkrete Vorschläge und Materialien, wie Sie die Bauernhoffahrt mit den Kindern vor- und nachbereiten können, bietet. (Bearbeitungszeit: ca. 30 Minuten)

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Studie: PädagogInnen brauchen mehr Kompetenzen in der Ernährungsbildung

Die Erkenntnisse der vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft veröffentlichten Studie „Ernährungsbezogene Bildungsarbeit in Kitas und Schulen“ machen einmal mehr deutlich, welche zentrale Rolle pädagogische Fach- und Lehrkräfte für die kindliche Ernährungsbildung spielen und welchen Bedarf es zu decken gilt. Wenn ein großer Teil des Alltags in Kita und in Schule stattfindet und Kinder dort auch gemeinsam essen, müssen die PädagogInnen sie auf dem Weg zu einer selbstbestimmten und genussvollen Ernährung begleiten können.

Die Sarah-Wiener-Stiftung begrüßt daher die Initiative des Ernährungsministeriums, Ernährungsbildung verstärkt in Ausbildung, Studium und Fortbildung der ErzieherInnen und LehrerInnen zu verankern.

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Gute Hygienepraxis beim pädagogischen Kochen mit Kindern

Gemeinsam kochen? Aber sicher – und hygienisch! Das neue Merkblatt der Sarah-Wiener-Stiftung „Gute Hygienepraxis beim pädagogischen Kochen mit Kindern“ ist jetzt online. Es ist mit den Behörden der amtlichen Lebensmittelüberwachung aller Bundesländer abgestimmt und dokumentiert erstmals eine einheitliche Position zur geltenden Rechtslage beim Kochen mit Kindern in Kita, Schule oder Hort. Mehr dazu hier!

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