„Andere Betreuungsformen“ parallel zur OGS?!

Vielerorts – so auch in Düsseldorf – herrscht in der Elternschaft Unmut darüber, dass die Betreuungszeiten in der OGS nicht flexibler sind. Elternvertreter hoffen nun, dass die steigenden Schülerzahlen (z.B. durch Flüchtlingszuzug) wieder Bewegung in die Sache bringen. Viele Eltern hätten nicht jeden Tag Bedarf an Betreuung im Offenen Ganztag. „Man könnte sich beispielsweise Plätze teilen und auf diese Weise mehr Kinder dort unterbringen“, sagte die EDS-Vorsitzende Berit Zalbertus in Düsseldorf.

Eine Vorstellung, für die das Schulverwaltungsamt derzeit keine Perspektive sieht: „Der verpflichtende Zeitrahmen der OGS basiert auf dem Ganztagserlass des Landes, der unverändert seit Dezember 2010 gilt. Derzeit ist nicht bekannt, dass die Anwesenheitspflichten vom Land gelockert werden sollen“, erläutert Theodor Bremer. Wer allerdings ein flexibles Betreuungsangebot wünsche, für den seien die „anderen Betreuungsformen“ eine Alternative.

Anfang des Jahres hatte das Schulverwaltungsamt eine Elternbefragung zur OGS gestartet. Auf sieben Seiten konnten Eltern dort detailliert darüber Auskunft geben, was geleistet wird und wie zufrieden sie mit dem Angebot sind. Zwölf Jahre nach Einführung der Offenen Ganztagsschule soll das Angebot überprüft werden. Die Ergebnisse werden im Herbst im Schulausschuss präsentiert.

Quelle: RP Online

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