Paritätischer NRW fordert landesweit einheitliche Standards für die Offene Ganztagsschule

Anlässlich der gestern vorgestellten Studie der Bertelsmann Stiftung zum Ausbau der Offenen Ganztagsbetreuung gibt der Paritätische NRW zu bedenken, dass die Qualität der Betreuungsplätze nicht aus dem Blick geraten darf. Denn: Landesweite Standards fehlen auch nach zehn Jahren noch immer, die regionalen Unterschiede innerhalb von Nordrhein-Westfalen sind immens.

Während in Düsseldorf rund 2.000 Euro im Jahr pro Platz in der Offenen Ganztagsschule zur Verfügung stehen, sind es direkt nebenan in Duisburg nur 1.345 Euro. „Es kann nicht sein, dass die Qualität der Betreuung vom Wohnort des Kindes abhängt“, mahnt Hermann Zaum, Landesgeschäftsführer des Paritätischen NRW. Ob Personal, Räume oder Sachausstattung: NRW ist ein Flickenteppich.

„Es besteht die Gefahr, dass zwar neue Plätze geschaffen werden – diese aber im Abstellraum oder Keller der Schule angeboten werden“, warnt Zaum und fordert: „Das Land ist gefragt, landesweite Standards zu schaffen, damit beim Ausbau der Plätze nicht die Qualität der Betreuung auf der Strecke bleibt.“

Unter dem Dach des Paritätischen NRW organisieren rund 100 Träger an über 300 Schulen ein offenes Ganztagsangebot.

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