Bio-Kohle aus Grünabfällen

Biomasse hat derzeit nicht den besten Ruf. Werden doch zu viele Pflanzen extra für die Energieerzeugung angebaut. Dass es auch anders geht, zeigt ein Unternehmen aus Ludwigsfelde. Hier wird aus organischen Reststoffen wie Gras oder Laub Biokohle gewonnen. Bislang landeten solche meist feuchten Grünabfälle unverwertet auf dem Kompost. Doch in dem, was bislang vermodert, steckt großes Potential. So zeigen Hochrechnungen, dass alleine in Deutschland mit diesen Pflanzenresten rund 2,5 Millionen Haushalte mit sauberem Strom versorgt werden könnten. Um Biokohle aus organischen Reststoffen zu gewinnen, setzt das brandenburgische Unternehmen Suncoal auf die Karbonisierung. In einer Art riesigem Schnellkochtopf wird aus Grünabfällen innerhalb weniger Stunden Kohle, die anschließend zur Energieerzeugung verbrannt werden kann. CO2-neutral. Denn die Biokohle setzt nur so viel CO2 frei, wie die ursprünglichen Pflanzen in sich gespeichert hatten. Das Video zeigt, wie das Verfahren funktioniert.

Quelle: Love Green Newsletter vom 10.01.2013

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