Realschullehrerverband zur Inklusion

Der VDR warnt vor den schwerwiegenden Folgen unzureichender Ressourcen und sieht über die Schieflage von Anspruch und Wirklichkeit in Sachen Inklusion nicht einfach hinweg.

„Maßstab muss das Wohl unserer Kinder sein, und deshalb sollte das derzeit Machbare im Blick behalten werden – auch um Erwartungen zu vermeiden, die nicht erfüllbar sind“, so der VDR-Landesvorsitzende Bernd Karst. „Die glühenden Verfechter einer schnellen Inklusion erwecken dagegen den Anschein, die erfolgreiche Integration behinderter Kinder in die Regelschule hänge allein vom guten Willen der aufnehmenden Schule bzw. deren Lehrerschaft ab.“ Die Parole „Schafft die Förderschulen ab“ ist das, was in der Öffentlichkeit hängen bleibt.  Tatsächlich ist es aber nicht verantwortbar, bewährte Strukturen zu beseitigen, ohne dass es außerhalb von Labor-, Modell- und Leuchtturmschulen tragbare Konzepte für eine weitreichende Inklusion gibt. Letztlich trägt der hier aufgebaute Druck zu einer massiven Verunsicherung der Eltern bei, die bei ihrer schwierigen Entscheidung zwischen Förderschule und Schwerpunktschule nur eines leiten sollte: Das Wohl ihrer Kinder.

Für das Gelingen inklusiven Unterrichts sieht der VDR zahlreiche Voraussetzungen, die Sie hier lesen können.

Datum: 21.11.2012 |  Autor: TeachersNews
Quelle: Verband Deutscher Realschullehrer (VDR) Landesverband

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