Aktion Mensch: Partner für Inklusion gesucht

Ab 1. Januar 2012 können Verbände und gemeinnützige Organisationen Inklusionsprojekte von der Aktion Mensch fördern lassen. Damit bringt die Soziallotterie das zweite Modul des im April 2011 initiierten Förderprogramms an den Start, mit dem sie verstärkt die Teilhabe von Menschen mit Behinderung an allen gesellschaftlichen Prozessen anstoßen will. Das Inklusionsprogramm besteht aus zwei Bausteinen: der Förderung von sogenannten Vorlauf- und Planungsaktivitäten sowie der Förderung von Inklusionsprojekten. Beide Förderbausteine stehen ab Januar 2012 parallel zur Verfügung und können unabhängig voneinander genutzt werden.

„Wir freuen uns über jeden Vorschlag für ein Inklusionsprojekt, ob mit oder ohne  Vorlaufphase“, so Martin Georgi, Vorstand der Aktion Mensch. Trotzdem ist die Möglichkeit der Vorlaufphasen ein tragender Pfeiler des Gesamtprogramms Inklusion.  „Mit der Förderung von Planungsaktivitäten wollen wir vor allem kleinen Einrichtungen und Organisationen die Chance geben, sich in Ruhe, mit Zeit und Geld auf ein Inklusionsprojekt vorzubereiten, und die Zusammenarbeit vor Ort auszuloten und zu organisieren. Denn uns ist es wichtig, dass sich möglichst viele Verbände am Inklusionsprozess beteiligen.“

Vorlauf- und Planungsaktivitäten werden in einem Förderzeitraum von maximal zwölf Monaten mit bis zu 15.000 Euro unterstützt. Inklusionsprojekte werden mit bis zu 250.000 Euro über maximal drei Jahre gefördert und verfolgen ganz andere Ziele als Planungsvorhaben. Hier steht die Zusammenarbeit zwischen Organisationen, die aus der Behindertenhilfe kommen mit Initiativen, die bislang nicht in diesem Bereich tätig sind, im Vordergrund. Denn mit ihrem Inklusionsprogramm möchte die Aktion Mensch vor allem verschiedene gesellschaftliche Akteure vernetzen. „Für eine erfolgreiche Förderung müssen deshalb neben dem Antragsteller mindestens zwei weitere Kooperationspartner eingebunden werden“, führt Martin Georgi aus. „Wir sind überzeugt, dass nur eine breite Zusammenarbeit auch mit Kommunen, Bildungsträgern und Unternehmen eine echte Teilhabe möglich macht.“

Kontakt: Aktion Mensch e. V., Pressestelle, Telefon 0228-2092-344, E-Mail: presse@aktion-mensch.de. Weitere Informationen unter: www.aktion-mensch.de und http://www.aktion-mensch.de/foerderung/foerderprogramme/inklusion/foerderprogramm.php

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